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Informationen zu Behandlungskosten

Die Abwicklung der administrativen und finanziellen Angelegenheiten erfolgt in der Regel über das International Office des Universitätsklinikums Heidelberg. Die Mitarbeiter des International Office sind stets um eine einwandfreie und zeitnahe Abwicklung aller erforderlichen Schritte bemüht. Sollten Fragen zum Kostenvoranschlag auftreten, bitten wir um Kontaktaufnahme mit dem International Office; Bei Fragen zur Abrechnung wenden Sie sich bitte an das IO-Abrechnungs-Team. Bitte geben Sie stets Ihre IO-Fallnummer an.

Für weitere Informationen klicken Sie auf eine der folgenden Kategorien:


Selbstzahlende Privatpatienten

Kostenvoranschlag

Die vorgelegten medizinischen Dokumente oder Informationen zur Erkrankung werden zunächst von einem erfahrenen Experten des jeweiligen Fachgebiets begutachtet. Anhand des Behandlungsangebots des Experten wird eine Übersicht der zu erwartenden Kosten der Behandlung erstellt. Hierbei handelt es sich um eine vorläufige Berechnung (Kostenvoranschlag).  Die tatsächlichen Kosten können abweichen, da auf Basis der Befunde zunächst nur eine Abschätzung der voraussichtlichen Maßnahmen gegeben werden kann und nicht exakt vorhersehbar ist, welche therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen letztlich erbracht werden müssen.

Zusammen mit dem Behandlungsangebot und dem Kostenvoranschlag werden wir Ihnen auf Wunsch einen vorläufigen und unverbindlichen Erstvorstellungstermin zukommen lassen.

Eine Terminbestätigung zur Vorlage bei der Visumstelle erhalten Sie nach Eingang Ihrer Vorauszahlung gemäß Kostenvoranschlag.

Zahlungsmöglichkeiten

Nachdem Sie sich für eine Behandlung am Universitätsklinikum Heidelberg entschieden haben, bitten wir um die Überweisung der im Kostenvoranschlag genannten Gesamtsumme auf das dort angegebene Konto des Universitätsklinikums Heidelberg.  

Endabrechnung

Etwa sechs Wochen nach Abschluss der Behandlung ermitteln wir die Kosten der tatsächlich erbrachten Leistungen. Unterschreiten diese die Vorauszahlung, erstatten wir den Restbetrag unmittelbar zurück. In einigen Fällen, insbesondere wenn im Behandlungsverlauf Komplikationen auftreten, kann die Endabrechnung eine Nachzahlung erforderlich machen.


Botschaftspatienten

Von einigen Botschaften (Bahrain, Dubai, Katar, Kuwait, Oman und Saudi-Arabien) akzeptieren wir Kostenübernahmegarantien. Patienten, deren Botschaft die Kosten für die Behandlung übernimmt, müssen keine Vorauszahlung leisten. Voraussetzung für die Durchführung der Behandlung ist, dass dem Universitätsklinikum Heidelberg vorab eine schriftliche Kostenübernahmegarantie vorliegt.


EU- Sozialversicherungsabkommen

Patienten mit gesetzlicher/staatlicher Krankenversicherung aus Ländern, die am Sozialversicherungsabkommen der EU beteiligt sind, bietet das Universitätsklinikum Heidelberg folgende Behandlungsoptionen:

  • Behandlung als "Privatpatient": wesentliche Behandlungsschritte werden durch den jeweiligen Chefarzt oder dessen Stellvertreter persönlich und somit von dem erfahrensten Spezialisten durchgeführt.

oder:

  • Behandlung als "Regelleistungspatient": die Behandlung führt ein Team aus Ärzten der zuständigen Fachabteilung durch.

Behandlung als "Privatpatient"

Für die Behandlung durch den Chefarzt / dessen Stellvertreter fallen Kosten für diese sogenannten „wahlärztlichen Leistungen“ an. Hierfür erstellt das International Office einen Kostenvoranschlag. Der Betrag für die wahlärztlichen Leistungen ist im Voraus zu begleichen. (Abgerechnet wird jeweils die tatsächlich erbrachte Leistung nach Ende der Behandlung. Zu viel bzw. wenig bezahlte Beträge werden nach Rechnungsstellung erstattet bzw. nachgefordert).

Bei stationären Behandlungen ist, unabhängig von der wahlärztlichen Leistung, die Vorlage des E112/S2-Scheins (oder landesspezifisches äquivalentes Dokument) für die Abrechnung der stationären Leistungen erforderlich. Für die Beantragung der Kostenübernahme der Krankenhauskosten durch die Krankenversicherung im Heimatland verfahren Sie wie im Folgenden unter 1.-4. beschrieben.

Behandlung als "Regelleistungspatient"

Sie können vor der Behandlung eine Behandlungskostenübernahme bei Ihrer staatlichen/gesetzlichen Krankenversicherung beantragen. Kosten für Leistungen, die zwar in Ihrem Heimatland, nicht aber in Deutschland zum gesetzlichen Leistungsumfang gehören, müssen Sie selbst tragen.

Dies geschieht folgendermaßen:

1. Fordern Sie das S2 Formular (früher E112) bei Ihrer Krankenversicherung im Heimatland an. Hierauf sollte immer folgendes vermerkt sein:

  • Indikation auf Englisch
  • das geplante Therapieverfahren auf Englisch, soweit bekannt (z.B. stationäre Diagnostik, Operation, Chemotherapie, Protonen-/Schwerionentherapie)
  • die behandelnde Klinik: Universitätsklinikum Heidelberg
  • der Gültigkeitszeitraum (Zeitraum der Behandlung).

2. Senden Sie eine Kopie des Formulars an eine deutsche Krankenkasse Ihrer Wahl. Eine Auswahlliste deutscher Krankenversicherungen finden Sie HIER. Nach Prüfung des eingereichten Formulars erhalten Sie von der deutschen Krankenkasse einen Abrechnungsschein mit einer Versicherungsnummer. Auch hier sollte die zu behandelnde Indikation und, soweit bekannt auch das geplant Therapieverfahren genannt sein (z.B. stationäre Diagnostik, Operation, Chemotherapie, Protonen-/Schwerionentherapie).

3. Bitte nehmen Sie zur Terminvereinbarung Kontakt mit dem International Office auf, indem Sie eine Behandlungsanfrage über das Online-Formular zusenden (soweit noch nicht erfolgt) und legen Sie soweit vorhanden eine Kopie des Abrechnungsscheins mit dem Online-Formular oder per E-mail vor.

4. Am ersten Behandlungstag bringen Sie bitte die Originale (S2-Schein und deutscher Abrechnungsschein) zur Patientenaufnahme mit. Ihre Kosten werden wir dann direkt mit der Krankenversicherung abrechnen.

Bitte beachten: Nach den gesetzlichen Vorschriften des deutschen Sozialversicherungsrechts haben Versicherte nach § 39 Abs. 4 Sozialgesetzbuch 5  eine Eigenbeteiligung von 10 Euro für jeden Kalendertag im Krankenhaus, maximal jedoch für 28 stationäre Behandlungstage, zu zahlen.


Patienten mit Kostenübernahme über eine sonstige Versicherung/Kostenträger

Das Universitätsklinikum Heidelberg akzeptiert Kostenzusagen von einzelnen internationalen Versicherungen (z.B. Allianz Worldwide Partners, AXA PPP International, Cigna Global Health Benefits) und erwartet keine Vorauszahlung. In diesen Fällen ist es erforderlich, dass die Kostenzusage des jeweiligen Kostenträgers bei Terminvereinbarung bzw. frühzeitig vor dem Behandlungsbeginn dem International Office vorliegt.

Kostenzusagen anderer Kostenträger, insbesondere privatwirtschaftlicher Unternehmen, können nicht akzeptiert werden. Es ist jedoch in manchen Fällen möglich, dass Patienten ihrer Versicherung/Kostenträger nachträglich die Rechnung einreichen und um eine Rückerstattung bitten. Bitte nehmen Sie in jedem Fall frühzeitig Kontakt mit Ihrem Kostenträger auf.