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Persönliche Behandlung durch erfahrene Spezialisten am größten Zentrum für Brustkrebsbehandlung in Deutschland

Mehr als 1.200 erkrankte Frauen schenken jedes Jahr dem Team rund um Prof. Sohn und Prof. Schütz ihr Vertrauen und lassen sich am Brustzentrum der Universitätsklinik Heidelberg, dem deutschlandweit größten Zentrum seiner Art, behandeln. Unser Spezialisten-Team entwickelt für jeden Patienten den individuell bestmöglichen sowie schonendsten Behandlungsplan. Der Erfolg ist messbar: Von allen hier behandelten Frauen mit Brustkrebs leben mehr als 80% nach 10 Jahren. Unser zertifiziertes Spitzenzentrum ist zudem ein weit über Heidelberg hinaus weisender Brennpunkt für klinische Studien.

"Wir haben in Heidelberg prätherapeutische Tumorkonferenzen - vor Behandlungsbeginn -etabliert, um schon vor dem ersten Behandlungsschritt den für die Patientin optimalen Weg zu bahnen. So beginnen wir sehr häufig mit einer medikamentösen Therapie. Wenn dieser erste Schritt nicht stimmt, dann ist das später oft nur schwer wieder gut zu machen."

 

Prof. Dr. med. Prof. h. c. Christof Sohn
Geschäftsführender Ärztlicher Direktor der Universitätsfrauenklinik

 

Unsere Behandlungsschwerpunkte:

  • Brustkrebserkrankungen, insbesondere Mammakarzinom (Brustkrebs)

    • Brustkrebsdiagnostik: Erstdiagnostik

    • Zweitmeinung und Beratung zu Brusterkrankungen, insbesondere Brustkrebs

  • Moderne Brustchirurgie:

    • brusterhaltende Operationen sowie

    • Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe

Wir finden den optimalen Behandlungsweg – den entscheidenden Faktor für das Überleben.

Was uns als kompetenten und verlässlichen Partner auszeichnet? Warum unsere Klinik die beste Behandlung bei Brustkrebs bietet? Die wichtigsten Argumente für eine Behandlung in Heidelberg:

  1. Das zertifizierte Brustzentrum ist in das Nationale Zentrum für Tumorerkrankungen integriert. Durch die Kombination aus Forschung und Behandlung können wir heute bereits neue und erfolgversprechende Medikamente innerhalb klinischer Studien einsetzen, die einer Vielzahl anderer Kliniken noch verwehrt sind. So haben unsere Patientinnen im Vergleich eine höhere Lebenserwartung bei kürzerem Krankenhausaufenthalt.

  2. Dank modernster Technologie können wir die Diagnostik nochmals präzisieren und einen sehr fokussierten Behandlungsplan erarbeiten. Anders gesagt: Wir sehen mehr als andere.

  3. Wir erfassen die Aggressivität des Krebses in der Regel vor der Operation. Eine erste Chemotherapie erfolgt ebenfalls meist vor der OP – so verkleinern wir den Tumor und mindern die Gefahr einer Streuung.

  4. Wann immer es die Erkrankung zulässt, operieren wir minimalinvasiv. Für unsere Patientinnen bedeutet das vor allem weniger Wundschmerz und weniger Narben.

  5. Wenn möglich operieren wir brusterhaltend. Sollte eine Entfernung der Brust (Mastektomie) notwendig sein, stehen Ihnen Vielfältige Möglichkeiten der Brustrekonstruktion zur Verfügung.

  6. Wir operieren nicht maximal-radikal: So färben wir z. B. durch ein besonderes Verfahren die Wächterknoten im Lymphsystem speziell an – und können genau sehen, ob und welche Lymphknoten bereits vom Krebs befallen sind. Entfernt werden dann nur die befallenen Knoten, alle anderen bleiben erhalten.

 

 


Medikamentöse Therapie und Operation: Unsere Behandlungskonzepte

Die Behandlung ruht bei jeder Frau mit invasivem Brustkrebs auf zwei Säulen, der Operation/Bestrahlung und der systemischen Behandlung mit Chemo-, Hormon- oder Antikörpertherapie. Der Stellenwert der systemischen Therapie ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wir behandeln heute 30 bis 40 Prozent der Patientinnen schon vor der Operation systemisch.

Wir prüfen mithilfe von prädiktiven Tests, wie wirksam eine bestimmte Therapieform für die jeweilige Patientin sein wird und entscheiden gemeinsam über die beste Behandlungsstrategie. Unsere Entscheidung machen wir vor allem abhängig von der individuell besten Wirksamkeit, bei gleichzeitig geringen Nebenwirkungen und möglichst guter Lebensqualität.

Zu unseren Behandlungskonzepten gehören:

  • brusterhaltende Operationen mit anschließender Strahlentherapie

  • Brustamputation mit und ohne anschließender Brustrekonstruktion

  • verschiedene „systemische“ Therapien wie

    • Chemotherapie

    • endokrine oder Anti-Hormontherapie

    • Antikörper-Therapie

    • Immuntherapien

    • Experimentelle Therapien in Studien nach ausführlicher Aufklärung


"Unser Brustkrebs-Zentrum ist eines der größten in Deutschland, die Betreuung aber sehr persönlich – das ist mir ein persönliches Anliegen. Deshalb steht jeder Patientin während des Klinikaufenthalts bei uns ein persönlicher Ansprechpartner, wie zum Beispiel eine Breast-Care-Nurse zur Seite"

 

Prof. Dr. Florian Schütz,
Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Universitätsfrauenklinik / Leiter des Brustzentrums

 


Brustkrebsoperationen: brusterhaltende OP oder Rekonstruktion der Brust mit Eigengewebe

Wenn möglich, operieren wir brusterhaltend. Manchmal muss eine vollständige Brustentfernung (Mastektomie) sein, um eine optimale Heilungschance zu erreichen. Ziel ist neben der vollständigen Entfernung des Tumors auch ein gutes optisches Ergebnis. Bei uns steht ein erfahrenes Expertenteam für plastische Brustrekonstruktionen zur Verfügung, die ein ästhetisch gutes Ergebnis wiederherstellen können. Dies ist Betroffenen häufig sehr wichtig und darauf legen wir großen Wert. Bei der Brustrekonstruktion bieten wir verschiedene Vorgehensweisen an:

  • Wiederaufbaus mit Eigengewebe

    • Verschiebeplastik

    • Lappenplastik

  • modernste Prothesen

 

 

 

Behandlungskonzepte und interdisziplinäre Fallkonferenzen:
Unsere Tumorboards.

Ist der Befund positiv, diskutiert unser interdisziplinäres Ärzteteam im Tumorbord über die diagnostischen und pathologischen Ergebnisse. In einer Runde von meistens etwa zehn Experten wird jede Patientin individuell vorgestellt, inklusive aller diagnostischen Befunde. Professor Sohn, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor der Universitätsfrauenklinik, betont den Stellenwert dieser Besprechungen:

„Erfahrene Experten aus den Bereichen Diagnostik, operative und systemische Therapie sowie Pathologie und Strahlentherapie sind immer bei den Tumorkonferenzen anwesend. Das Ergebnis wird schriftlich niedergelegt und mit der Patientin besprochen. Wir haben pro Jahr mehr als 700 neue Patientinnen. Dabei finden wir den optimalen Behandlungsweg, und der ist ein entscheidender Faktor für das Überleben.“

  • prätherapeutische Konferenz: Unser Spezialistenteam erarbeitet nach Vorliegen aller erforderlichen diagnostischen Befunde und Ergebnisse eine Therapie-Empfehlung, wie beispielsweise Chemotherapie oder brusterhaltende Operation mit komplexer onkoplastischer Rekonstruktion oder Brustentfernung mit anschließender Bestrahlung.
  • postoperative pathologisch-radiologische Korrelationskonferenz: Nach jeder Operation evaluieren und diskutieren wir pathologische, operative und bildgebende Befunde gemeinsam. So sichern wir die Qualität der operativen Therapie.
  • postoperative Konferenz: Unser Team erarbeitet alle weiteren Therapieempfehlungen nach der OP, beispielweise Strahlentherapie, Chemotherapie, Antihormontherapie oder Antikörpertherapie.

 

     


Modernste Diagnostik und kurze Wartezeiten in unserem Brustzentrum

Unser Team weiß um die Ängste, die mit der Diagnose Brustkrebs einhergehen. Daher legen wir großen Wert darauf, Wartezeiten zu vermeiden und bemühen uns um schnellstmögliche Diagnosen. Viele Tumoren wurden noch nicht optimal abgeklärt. Bei uns erhalten Sie die Rundumdiagnose für die absolute Sicherheit: Ob Umfelddiagnostik oder Staging-untersuchung, wir bieten Diagnostik mit modernsten Technologien:

  • digitale Mammographie

  • hochauflösender Ultraschall

  • hochauflösende Kernspintomographie (MRT)

  • Gewebeproben mittels Stanzbiopsie und Vakuumstanzbiopsie

 

 

 

Nach Abschluss der operativen Therapie ist vielfach eine weitere Behandlung erforderlich: eine medikamentöse Therapie beispielsweise oder Bestrahlungstherapie.

In Heidelberg stehen Ihnen die folgenden Abteilungen für weitere Behandlungen  zur Verfügung

Abteilung für Radioonkologie
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen