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Implantate zur Hörverbesserung

Prof. Dr. P. K. Plinkert, Direktor der Heidelberger HNO-Klinik

Wenn eine Schwerhörigkeit nicht mehr mit konventionellen Hörgeräten ausreichend behandelt werden kann stehen Implantate zur Verfügung. Mit diesen können durch die geschlossene Haut hindurch Hörinformationen weitergeleitet werden. Beispiele sind die BoneBridge bei Schalleitungsschwerhörigkeit und gut erhaltener Innenohrfunktion, oder die Soundbridge, wenn eigentlich ein Hörgerät nötig wäre, der Gehörgang dafür jedoch durch Form oder auftretende Entzündungen nicht geeignet ist. Wenn das Schallempfinden zu stark beeinträchtigt ist, kann mit Cochlea Implantaten der Hörnerv direkt stimuliert werden. Ein gutes Sprachverstehen ist hiermit bei guten Voraussetzungen in aller Regel möglich.Sollten Sie an diesen Behandlungsmethoden Interesse haben, können Sie sich gerne zu einer Beratung in der Schwerhörigkeits-Sprechstunde der HNO-Klinik Heidelberg vorstellen. Nach einer Anamneseerhebung und ohrmikroskopischen Untersuchung wird eine ausführliche Diagnostik ihres Hörens durchgeführt. Die Einpflanzung eines Implantates erfolgt durch eine Operation in Vollnarkose während eines kurzen stationären Aufenthaltes. Das Implantat wird individuell auf Sie eingestellt.

Ambulante Rehabilitation nach Cochlea Implantation

Im Anschluss an die Einpflanzung eines Cochlea Implantates muss das Hören neu geübt werden. Um Ihnen eine individuell bestmögliche Trainingssituation zu ermöglichen bieten wir Ihnen die ambulante Therapie mit Audiologen, Logopäden, Audiotherapeuten, Psychologen und Ärzten an. Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob für Sie gegebenenfalls eine stationäre Reha Maßnahme in Frage kommt.

Weiterführende Informationen:

Hals-Nasen-Ohren-Klinik Heidelberg