Meilensteine der Heidelberger Medizingeschichte
Oktober 1386
Gründung der Universität durch den Kurfürstlichen Stiftungsbrief, in dem auch eine “facultas medicinae” vorgesehen ist.
1593
Der Botanische Garten wird eingerichtet als Grundlage der Arzneimittelkunde.
1805-1806
Eröffnung der Poliklinischen Anstalt; erstmals bestand die Möglichkeit, die Medizinstudenten systematisch und praktisch am Patienten auszubilden.
1818
Eröffnung der Chirurgischen Klinik.
1858-1871
Mit der Berufung des Physiologen Herrmann von Helmholtz zum Direktor des Physiologischen Instituts trennt sich die Physiologie von der Anatomie.
1876-1883
Bau des Klinikums an der Bergheimer Straße.
1899-1900
Frauen werden erstmals zum Medizinstudium zugelassen.
1910
Der Physiologe Albrecht Kossel erhält den Nobelpreis für Medizin.
Seit den 1920er Jahren
Gesamtplanung und Errichtung der Klinikbauten und Institute auf dem Campus im Neuenheimer Feld: Chirurgische Klinik 1939, Kinderklinik 1966, Theoretikum 1974, Kopfklinik 1987.
August 1945
Die Medizinische Fakultät nimmt den Lehrbetrieb wieder auf.
2001
Einrichtung des Reformstudiengangs Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed).
2004
Gründung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Deutschen Krebshilfe und der Thoraxklinik in Heidelberg.
Eröffnung des Neubaus der Medizinischen Klinik.
2006
Fertigstellung des Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT, Aufnahme des Behandlungsbetriebes ab November 2009.
2007
Die Universität Heidelberg wird deutsche Eliteuniversität.
2008
Eröffnung der “Angelika Lautenschläger Kinderklinik” and Beginn des Neubaus der Frauen- und Hautklinik.
Oktober 2008
Verleihung des Nobelpreises an Harald zur Hausen, den langjährigen Vorstandsvorsitzenden des DKFZ und Mitglied der Medizinischen Fakultät.






